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Das Wohlbefinden neu definiert: jenseits des BIP
En einer Welt, in der das Bruttoinlandsprodukt (BIP) oft der König der Kennzahlen ist, hat eine globale Studie diese numerische Monarchie in Frage gestellt.
Diese massive Studie, geleitet von den brillanten Köpfen Tyler VanderWeele und Byron Johnson, hat mehr als 200.000 Menschen in 22 Ländern untersucht. Was ist das Ziel?
Mehr als Zahlen: die Kraft menschlicher Verbindungen
¡Überraschung! Es ist nicht nur das Gehalt, das uns glücklich macht. Die Studie zeigt, dass starke Beziehungen, die Teilnahme an religiösen Gemeinschaften und das Finden eines Lebenssinns eine entscheidende Rolle für unser Wohlbefinden spielen.
Aber nicht alles ist rosig. Einsamkeit und ein Mangel an Sinn korrelieren mit einer geringeren Wahrnehmung des Wohlbefindens. Hier sollten laut Experten die Regierungsrichtlinien eingreifen. Vergessen wir für einen Moment die kalten Zahlen! Wir brauchen Politiken, die sich auf das ganzheitliche Wohlbefinden der Menschen konzentrieren.
Ein ganzheitlicher Ansatz für das Aufblühen
Das Konzept des "Flourishing", das vom GFS vorgeschlagen wird, ist wie ein Salat des Wohlbefindens: es beinhaltet ein bisschen von allem. Von Einkommen über psychische Gesundheit bis hin zum Lebenssinn und finanzieller Sicherheit. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der niemanden ausschließt! Und laut den Forschern sind wir nie zu 100 % im Aufblühen, es gibt immer Raum für Verbesserungen.
Interessante Daten aus der Studie zeigen, dass ältere Menschen dazu neigen, ein höheres Wohlbefinden zu berichten als die jüngeren. Aber Vorsicht, das ist keine universelle Regel. In Ländern wie Spanien fühlen sich die jungen und die älteren Menschen am erfülltesten, während die Menschen im mittleren Alter anscheinend eine Identitätskrise haben.
Die Gemeinschaft als Schlüssel zum Wohlbefinden
Hier ist eine interessante Tatsache: Der Besuch von Gottesdiensten erhöht das durchschnittliche Wohlbefinden auf 7,67 Punkte, im Vergleich zu 6,86 bei denen, die nicht teilnehmen. Liegt es vielleicht daran, dass der Gesang der Hymnen uns besser fühlen lässt? Die Forscher schlagen vor, dass diese Gemeinschaftsräume ein Gefühl der Zugehörigkeit bieten, das zu unserem Gedeihen beiträgt.
Die Studie lädt uns nicht nur ein, unsere Wohlstandsmessungen neu zu überdenken, sondern auch den Wert der Gemeinschaft neu zu entdecken. Es ist ein Aufruf, die Besessenheit mit Zahlen beiseite zu lassen und uns auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist: das menschliche Wohlbefinden in seiner ganzen Komplexität.